Dark Orbit

I. Über das Spiel

Dark Orbit ist ein browserbasiertes Weltraum-Actionspiel mit integriertem Wirtschaftsteil von Bigpoint, das Ende 2006 an den Start ging und seitdem, mit derzeit über 60 Mio. registrierten Nutzern, sehr erfolgreich ist. Ziel des Spiels ist das Kaufen und Ausbauen von Raumschiffen, mit denen sich die Spieler im Weltraum mit anderen Spielern und computergesteuerten Gegnern im Kampf messen können. Durch den Verkauf von Rohstoffen, die der Spieler im Weltraum einsammelt, oder durch den Abschuss von Gegnern, erhält er die dafür notwendigen finanziellen Mittel.

 

II. Gameplay

1. Spielbeginn

Der Spieler startet zu Beginn direkt mit dem Tutorial, das ihn durch leichte Aufträge in die Steuerung des Raumschiffes einweist. So werden dem Spieler die wesentlichen Funktionen, wie der Kampf mit anderen Raumschiffen und das Einsammeln von Rohstoffen beigebracht. Es stehen dem Spieler drei verschiedene Fraktionen zur Wahl, welche in den verschiedenen Galaxien verfeindet gegeneinander antreten.

 

2. Spielprinzip

Dark Orbit ist sowohl ein Actionspiel, bei dem sich der Spieler mit reellen und computergesteuerten Gegnern messen muss, als auch Wirtschaftssimulation. Rohstoffe, die im Orbit verstreu schweben und nach siegreichen Kämpfen als Beute übrig bleiben, können vom Spieler eingesammelt und in Credits eingetauscht werden. Diese Credits können für den Kauf neuer Raumschiffe, den Ausbau bestehender Schiffe, Forschung, oder auch eine eigene Station ausgegeben werden. Durch das Einsammeln von Ressourcen kann der Spieler auch ein Jackpot-Konto mit realem Geld auffüllen. Am Ende jeden Monats können alle Spieler durch einen Turnierkampf “jeder gegen jeden“ gleichzeitig um ihren Jackpot spielen. Dem Gewinner des Turnieres winkt der eigene erspielte Jackpot als Preis.

 

3. Spielwelt / -Karte

Im Bereich der Spielkarten gibt es eine Besonderheit, denn Dark Orbit findet auf zwei unterschiedlichen Katentypen statt, welche auch parallel zu einander gespielt werden können. Zum einen gibt es die Weltraumkarten (zweidimensional), die der Spieler mit seinem Raumschiff aktiv durchstreift und dort in Interaktion und Gefechte mit anderen Spielern und Computergegnern tritt. Zum anderen besteht auch ein statisches Menü, auf dem der Spieler die wirtschaftlichen und organisatorischen Aktionen, wie Käufe, Verkäufe, Aufrüstung der Schiffe oder Forschung ausführen kann. Beide Menüs können in unterschiedlichen Taps parallel bedient werden.

 

4. Spielwährung

Es gibt bei Dark Orbit zwei verschiedene Währungen: Credits und Uridium. Credits können für den Kauf von einfachen Schiffsaufrüstungen, Waffen oder Raumschiffen genutzt werden und sind im Spiel relativ einfach durch Verkauf von erarbeiteten Rohstoffen zu erlangen. die zweite Währung Uridium ist dagegen nur sehr schwer und selten im Spiel zu erlangen und kann für den Kauf besserer Schiffe und deren Zubehör verwendet werden. Zusätzliches Uridium kann vom Spieler käuflich erworben werden.

 

5. Spielstufen / Freischaltungen

Bei Dark Orbit gibt es keine verschiedenen Spielstufen oder Freischaltungen. Allen Spielern stehen von Beginn an sämtliche Features voll zur Verfügung. Durch das erledigen von Aufgaben (Quests) kann der Spieler zwar in höhere Level aufsteigen, neue Spielmöglichkeiten ergeben sich für ihn dadurch aber nicht. Das Erreichen von höheren Levels ermöglicht dem Spieler die Annahme von höher dotierten und schwierigeren Quests.

 

6. Highscoresysteme

Verschiedene Titel die auf Grund von Rangpunkten erarbeitet werden können. Rangpunkte erhält der Spieler durch das Lösen von Quests und das Abschießen von computergesteuerten oder menschlichen Gegnern.

 

7. Soziale Interaktion

 

Die Möglichkeiten der sozialen Interaktionen sind vielseitig. So gibt es auf der statischen Karte ein Nachrichtensystem, auf den Weltraumkarten ein Funksystem. In Form von Clans können sich Spieler zu Gruppen zusammenschließen.


8. Finanzierung:

Verkauf der Spielwährung Uridium in verschiedenen Formen: Rabattpakete für Käufe im Spiel, Verkauf von Credits und Uridium, Premium-Mitgliedschaften.


9. Besonderheiten:

Durchgehendes Spielen ohne Wartezeiten, obwohl brauserbasiert, besonders ansprechende Grafik.

 

III. Tipps

Auf Werbeangebote achten! Manchmal kann man über die Anmeldung über einen bestimmten Anbieter ein besseres Raumschiff zum Start erhalten. Wer die Raumstation früh ausbaut, kann auch während der Zeit Credits erwerben, in der nicht aktiv gespielt wird. Das Erfüllen der Anfangsquests bringt für Beginner besonders gute Belohnungen. Bei Ebay werden mittlerweile Raumschiffe / Accounts für Dark Orbit für bis zu 200€ gehandelt. Verschaffe dir immer im voraus einen Überblick, ob und wie viel du für die Teilnahme an einem eigentlich "kostenlosem Onlinespiel" ausgeben willst. Sei dir darüber im Klaren, dass dir das Erspielen deines monatlichen Jackpots auf Grund der Menge der teilnehmenden Spieler und deren, teilweise sehr hohen, Investitionen nahezu unmöglich ist.

 

IV. Kritik

Das Gewinnen des erspielten Jackpots ist für Spieler, die nicht im Vorfeld massiv in das Spiel investieren, nahezu unmöglich und auch nicht durch den Einsatz von mehr Spielzeit realistisch zu kompensieren.

 

V. Gamefee rating

1. Gameplay: 9 von 10

2. Grafik: 9 von 10

3. Sound: 7 von 10

4. Dauerspielspaß: 8 von 10

 

VI. Anspruch: mittel bis schwer

 

VII. Auszeichnungen des Spiels

  • HME Games Award 2009 als bestes Browsergame

 

VIII. Bilder zum Spiel: Bildergalerie


IX. Externe Quellen

  • http://bigpoint.net/de/awards/
  • ebay.de
  • Die Gamefee hat das Spiel getestet und hinsichtlich ihrer Kategorien bewertet unter folgendem Spiel-Account: gamefee

 

X. Zum Spiel: Action / Thema Weltraum

 

 


Farmerama

I. Über das Spiel

Farmerama ist eine Farmsimulation als Browserspiel von der Firma Bigpoint aus dem Jahr 2009. Das Spielziel besteht darin, eine eigene Farm zu führen und diese weiter auszubauen. Dazu stehen dem Spieler das Management von Landwirtschaft und Viehwirtschaft zur Verfügung.

 

II. Gameplay

1. Spielbeginn

Das Spiel bietet ein Tutorial um die wesentlichen Funktionen des Spiels vorzustellen. Der Spieler beginnt auf seiner eigenen Farm wo er Land-und Viehwirtschaft betreiben kann. Des weiteren kann der Spieler die Stadt besuchen, wo er Farmbedarf einkaufen, Erzeugnisse verkaufen, die Farm ausbauen und Geschenke an seine Spielnachbarn senden kann.

 

2. Spielprinzip

Der Spieler beginnt seine Farmertätigkeit im 1. Level mit eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten. Weitere Spielmöglichkeiten kann er sich im Verlauf des Spiels durch den Aufstieg in höhere Level freispielen. Das Erreichen eines höheren Levels erfolgt durch Erfahrungspunkte, die sich ein Spieler durch bestimmte Farmtätigkeiten wie z.B. das Ernten oder das Erfüllen von diversen Aufträgen erarbeiten kann. Sämtliche Farmtätigkeiten erfordern (Browsergametypisch) eine gewisse Zeit, die der Spieler abwarten muss, um sie zu vollenden. Somit kostet das Erlangen von Erfahrungspunkten den Spieler immer einen gewissen Zeiteinsatz.


3. Spielwelt / -Karte

Das Spiel findet auf einer Karte statt, die die Farm des Spielers darstellt. Die Karte ist in Felder aufgeteilt, die durch den Spieler zum Ausbau genutzt werden. Spieloptionen werden in die Hauptkarte eingeblendet. Zusätzlich gibt es eine Stadtkarte und eine Landkarte, in der die Farm eingebettet ist.


4. Spielwährung

Es gibt bei Farmerama die zwei verschiedenen Spielwährungen “Moospennys“ und “Tulpengeld“. Moospennys sind dabei eigentliche Währung des Spiels, mit dem sämtliche wirtschaftlichen Aktionen getätigt werden. Tulpengeld muss durch echtes Geld erworben werden und erlaubt den Kauf von zusätzlichen Spielfeatures. Diese Features kann der Spieler ohne Tulpengeld nicht, oder nur in eingeschränktem Umfang erlangen.


5. Spielstufen / Freischaltungen

Beim Erreichen höherer Level werden dem Spieler zusätzliche Spielmöglichkeiten freigeschaltet. Beispiele hierfür sind: Waldlichtung ab Level 14, Wilde Wiese ab Level 17, Zuchttiere ab Level 21, Wunderranke ab Level 22, Ziergarten ab Level 25, Handwerksviertel ab Level 40


6. Highscoresysteme

 -


7. Soziale Interaktion

Der Spieler kann sich bis zu 17 Nachbarn suchen, bei Nutzung von zusätzlichen Spielfeatures auch mehr. Mit diesen Nachbarn kann er Tauschhandel betreiben und durch sie zusätzliche Erfahrungspunkte sammeln. Kommunikation findet durch ein Nachrichtensystem und im Forum statt.

 

 

8. Finanzierung:

Premiumaccounts, Verkauf von Tulpengeld (siehe Spielwährung)

 


9. Besonderheiten:

Sehr schöne Grafik, leichter Einstieg ins Spiel


III. Tipps

Das Ausführen von Aufträgen bringt sowohl Moospennys, als auch zusätzliche Erfahrungspunkte.


IV. Kritik

Da das Erspielen von neuen Spielfeatures große Mengen an Erfahrungspunkten benötigt, muss der Spieler viel Zeit in das Spiel investieren. Durch den Einsatz von zusätzlichen Spielfeatures kann die Wartezeit oft erheblich verkürzt werden. Diese müssen vom Spieler jedoch, wie in II.4. beschrieben, teilweise käuflich erworben werden.


V. Gamefee rating

1. Gameplay: 8 von 10

2. Grafik: 8 von 10

3. Sound: 6 von 10

4. Dauerspielspaß: 8 von 10


VI. Anspruch: leicht bis mittel


VII. Auszeichnungen des Spiels

  • Mashable Award 2010 in der Kategorie „Bestes Online-Game“
  • Deutscher Entwicklerpreis 2010 in der Kategorie „Bestes Browsergame“
  • European Games Award 2010 in der Kategorie „Best European Browser Game”
  • LARA Game Award 2010 in der Kategorie „Onlinegames“


VIII. Bilder zum Spiel: Bildergalerie

 

IX. Externe Quellen

  • http://bigpoint.net/de/awards/
  • Die Gamefee hat das Spiel getestet und hinsichtlich ihrer Kategorien bewertet unter folgendem Spiel-Account: gamefee

 

X. Zum Spiel: Simulation / Thema Tiere




Goal United

I. Über das Spiel

Goal United ist ein Fußballmanager als Browserspiel der Firma Northworks Software GmbH aus Hamburg. Es ist seid 2005 aktiv und hat weltweit mehr als 1,7 Mio. Mitspieler. Bei Goal United führt der Spieler einen eigenen fiktiven Fußballverein und übernimmt dabei sowohl die Managementtätigkeiten als auch die Position eines leitenden Trainers. Ziel des Spiel ist die sowohl wirtschaftliche, als auch sportlich erfolgreiche Leitung des Vereins und der Aufstieg in höhere Liegen.

 

II. Gameplay

1. Spielbeginn

Ein Tutorial führt den Spieler in die wesentlichen Funktionen des Spiels ein und verhilft ihm zu ersten Punkten (siehe 5. Spielstufen / Freischaltungen) und Einnahmen, so dass der Spieler das eigentliche Spiel nach Beendigung des Tutorials letzten Endes im 4. Level und mit einem Guthaben von etwas über 200.000 € startet. Dazu gehört der Ausbau des Stadions, welches zu Beginn des Spiels noch keine Tribüne hat, die Festlegung der Aufstellung, Verhandlung mit Sponsoren, die Festlegung des Trainingsplans und das nutzen erster Karten (siehe 2. Spielprinzip). Sollte der Spieler nicht zufällig zu Beginn der Spielsaison starten, wird ihm ein Team zugewiesen, das sich bereits in einer laufenden Saison befindet.

 

2. Spielprinzip

Durch das Erreichen eines Aufstiegsplatzes kann der Spieler in höhere Ligen aufsteigen, womit auch eine Verbesserung seiner finanziellen Optionen einhergeht. Ligaspiele finden wöchentlich statt, auch können mit anderen Spielern Trainings- oder Freundschaftsspiele vereinbart werden. Die Positionierung am Ende einer Saison entscheidet über Auf- oder abstieg des Spielers. Die Finanzen werden durch Sponsorengelder, Zuschauereinnahmen und zu Beginn des Spiels auch durch den Mentor (Teil des Tutorials) bestimmt. Die Mannschaft kann durch Training verbessert und durch neue Spieler vom Transfermarkt oder aus der eigenen Jugend ergänzt werden. Eine besondere Rolle auf alle diese Faktoren haben Karten, die der Spieler gelegentlich geschenkt bekommt oder durch reales Geld in einem Shop kaufen kann. Diese Karten offerieren zum Beispiel spezielle Trainingsvorteile, Eingriffe in laufende Spiele oder verbesserte Bauoptionen.

 

3. Spielwelt / -Karte

Die Spielkarte besteht aus einem hauptsächlichen Managementbedienfeld mit verschiedenen Karten für die einzelnen Optionen, die durch die Menüführung eingeblendet werden. Ein Beispiel dafür ist die Baukarte, die einen Überblick über die Ausbauten des Stadions und Stadionumfeldes gibt.

 

4. Spielwährung

Goal United verfügt über zwei verschiedene Spielwährungen, Geld (€) und GU Sterne. Geld findet seine Anwendung im laufenden Spielbetrieb, für normale Ausbauten, Gehälter und laufende Ausgeben. GU Sterne können für besondere Ausbauten verwendet werden, welche das Ansehen des Vereins erhöhen, für Premiumaccounts und vor allem für den Kauf von Karten, welche dem Spieler besondere Aktionen ermöglichen. GU Sterne gibt es nur gegen echtes Geld, sie sind nicht zu erspielen.

 

5. Spielstufen / Freischaltungen

Zu Beginn startend der Spieler in einer der niedrigsten Ligen und auf niedrigem Karrierelevel mit eingeschränkten Funktionen. Durch den Aufstieg in höhere Level erfolgt eine Zunahme an Spielfunktionen. Das Aufsteigen in höhere Levels ist möglich durch Ansammeln von Punkten, welche beim Absolvieren von Spielen oder generellen Aktionen des Spielbetriebs gesammelt werden. Beim Ausbau vom Stadion und Stadionumfeld sind viele Bauoptionen wie z.B. größere Tribünen, U-Bahn, Jugend, Trainingsplatz, Restaurant, Jahrmarkt, sowie die Erweiterung von vorhandenen Bauoptionen erst nach dem Erreichen von gewissen Levels verfügbar. Damit sind auch einige Arten von Angestellten und Spieloptionen wie Jugend oder Transfers erst später möglich.

 

6. Highscoresysteme

Nur indirekt durch Trophäen, Liegen, Turniere, Karrierelevel und Punkte

 

7. Soziale Interaktion

Ein Nachrichtensystem, das es den Spielern erlaubt, sich untereinander Post zu schicken, sowie Gästebücher und Freundeslisten für Premiumaccounts,

 

8. Finanzierung:

Premiumaccount, Premiumfeatures, Verkauf von GU Stars, Werbung, Verkauf von Spielkarten


9. Besonderheiten:

Die Grafik des Spiels ist ansprechend und farbenfroh, es gibt viele Möglichkeiten eigenständig und individuell die Optik des eigenen Vereins zu gestalten. Werbung wird im Spiel geschickt platziert, als weiterleitende Banner der Sponsoren. Der Spieler startet direkt im Spielbetrieb einer Liga und muss nicht auf den Start einer neuen Spielsaison warten. Des Weiteren verfügt Goal United über Spielkarten, die besondere Auswirkungen auf die Mannschaft und das Spiel haben.

 

III. Tipps

Karten die einem zu Beginn geschenkt werden nutzen, vor allem die Sterne für den Stadionausbau

 

IV. Kritik

Mit dem Kauf von GU Sternen hat ein Spieler deutliche Spiel-Vorteile gegenüber Spielern, die dies nicht tun. So verschafft beispielsweise der Einsatz von zusätzlichen GU Sternen beim Ausbau von Stadion und Stadionumfeld einen Vorteil in Preis und Qualität der Ausbauten. Durch käuflich zu erwerbende Karten gibt es große Vorteile für Spieler, die gewillt sind, für das Spiel Geld auszugeben. Dadurch, dass die Karten nur in begrenztem Umfang parallel eingesetzt werden können, ist die Bevorteilung durch gekaufte Karten jedoch auf ein gewisses Maß beschränkt.

 

V. Gamefee rating

1. Gameplay:  6 von 10

2. Grafik:  8 von 10

3. Sound: -

4. Dauerspielspaß:  7 von 10

 

VI. Anspruch: leicht bis mittel

 

VII. Auszeichnungen des Spiels

  • Nominiert: Bestes Browserspiel - Deutscher Computerspielpreis 2011
  • 2. Platz: Bestes Deutsches Sportspiel – Deutscher Entwicklerpreis 2009
  • 2. Platz: Bestes Deutsches Sportspiel – Deutscher Entwicklerpreis 2007
  • Bestes Browserspiel  – gdynamite 2007
  • Beste Grafik  – Galaxy News 2007
  • 2. Platz: Hamburg@work Games Award 2005

 

VIII. Bilder zum Spiel: Bildergalerie


IX. Externe Quellen

  • Die Gamefee hat das Spiel getestet und hinsichtlich ihrer Kategorien bewertet unter folgendem Spiel-Account: gamefee
  • wiki.goalunited.org/de
  • www.northworks.de

 

X. Zum Spiel: Simulationen / Thema Sport

 

 


My free Farm

I. Über das Spiel

My Free Farm ist eine Wirtschaftssimulation / Bauernhofsimulation als Browserspiel von der Firma Upjers GmbH & Co.KG aus dem Jahr 2009. Das Spielziel besteht darin, einen eigenen Bauernhof zu führen und diesen weiter auszubauen. Dazu stehen dem Spieler Landwirtschaft, Viehwirtschaft und die Produktion von Waren zur Verfügung.

 

II. Gameplay

1. Spielbeginn

Das Spiel bietet ein Tutorial um in die Funktionen des Spiels einzuführen. Der Spieler beginnt auf seinem eigenen Hof, wo er anfangs lediglich Landwirtschaft betreiben kann. Darüber hinaus kann der Spieler die Stadt besuchen, wo er Saatgut, Vieh und Farmbedarf einkaufen, und im Verlauf des Spiels noch einigen andere Funktionen wahrnehmen kann.

 

2. Spielprinzip

Der Spieler beginnt seine Tätigkeit als Bauer im 1. Level mit eingeschränkten Handlungsmöglichkeiten. Weitere Spielmöglichkeiten kann er sich im Verlauf des Spiels durch den Aufstieg in höhere Level freispielen. Das Erreichen eines höheren Levels erfolgt durch Erfahrungspunkte, die sich ein Spieler durch bestimmte Tätigkeiten wie z.B. dem Ernten oder dem Erfüllen von diversen Aufträgen erarbeiten kann. Sämtliche Hoftätigkeiten erfordern (Browsergametypisch) eine gewisse Zeit, die der Spieler abwarten muss, um sie zu vollenden. Somit kostet das Erlangen von Erfahrungspunkten den Spieler immer einen gewissen Zeiteinsatz. Die maximale zu erreichende Stufe ist 45.


3. Spielwelt / -Karte

Das Spiel findet auf einer Hauptkarte statt, die den Hof des Spielers darstellt. Die Karte ist in mehrere Parzellen eingeteilt die als Bauplätze dienen. Auf diesen Bauplätzen kann der Spieler nach ihrer Erschließung nach und nach Äcker oder Gebäude errichten. Diese sind wiederum in Felder aufgeteilt, die durch den Spieler zum Ausbau genutzt werden können. Spieloptionen werden als neue Karten in die Hauptkarte eingeblendet. Zusätzlich gibt es eine Stadtkarte in der die Features der Stadt für den Spieler abgebildet sind.


4. Spielwährung

Bei My Free Farm gibt es zwei verschiedenen Spielwährungen. “Kartoffeltaler“ und “Coins“. Kartoffeltaler sind die Währung des Spiels, mit dem sämtliche wirtschaftlichen Aktionen getätigt werden. Coins können durch echtes Geld erworben oder am Markt gegen Kartoffelgeld getauscht werden. Coins erlauben den Kauf von zusätzlichen Spielfeatures. Diese Features kann der Spieler ohne Coins nicht, oder nur in eingeschränktem Umfang erlangen.


5. Spielstufen / Freischaltungen

Beim Erreichen höherer Level werden dem Spieler zusätzliche Spielmöglichkeiten freigeschaltet. Beispiele hierfür sind: Weitere Bauplätze ab Level 2, Bauernhaus ab Level 3, Bus ab Level 8, Imkerei ab Level 22, Ziergarten ab Level 25, Handwerksviertel ab Level 40


6. Highscoresysteme

Statistik und Wettbewerbe


7. Soziale Interaktion

Der Spieler kann sich zu Nachbarschaften zusammenschließen und mit den Nachbarn Tauschhandel betreiben und gemeinsame Quests spielen. Darüber hinaus gibt es noch ein Postsystem und ein Forum

 

8. Finanzierung: Durch Werbung, Premiumaccounts, Verkauf von Coins (siehe Spielwährung)

 

 

9. Besonderheiten:


III. Tipps

Das Ausführen von Aufträgen bringt sowohl Kartoffeltaler, als auch zusätzliche Erfahrungspunkte.


IV. Kritik

Das Erspielen von neuen Spielfeatures erfordert große Mengen an Erfahrungspunkten und Kartoffeltalern, so dass der Spieler viel Zeit in das Spiel investieren muss. Durch den Erwerb von Coins und Kartoffeltalern durch Coins kann die Wartezeit oft erheblich verkürzt werden. Diese müssen vom Spieler jedoch, wie in II.4. beschrieben, käuflich erworben oder mit sehr viel Zeiteinsatz erspielt werden.


V. Gamefee rating

1. Gameplay: 8 von 10

2. Grafik: 6 von 10

3. Sound: 6 von 10

4. Dauerspielspaß: 8 von 10


VI. Anspruch: leicht bis mittel


VII. Auszeichnungen des Spiels

 

VIII. Bilder zum Spiel: Bildergalerie

 

IX. Externe Quellen

  • Die Gamefee hat das Spiel getestet und hinsichtlich ihrer Kategorien bewertet unter folgendem Spiel-Account: gamefee

 

X. Zum Spiel: Das Spiel ist momentan nicht bei der Gamefee vertreten




Renaissance Königreiche

I. Über das Spiel

Renaissance Königreiche ist ein Rollenspiel mit Strategie- und Politikelementen der Firma Celsius und läuft bereits seid dem Jahr 2004. 3,6 Mio. Spieler haben sich laut Angaben der Website bereits registriert. Spielziel ist das Führen eines Spielcharakters in einer mittelalterlichen Welt. In der Interaktion mit anderen menschlichen Spielern gilt es, den eigenen Charakter physisch, intellektuell und gesellschaftlich aufzubauen und somit einen möglichst hohen Platz in der virtuellen Gesellschaft der Spielwelt einzunehmen.

 

II. Gameplay

1. Spielbeginn

Der Start des Spiels ist im Vergleich zu anderen Spielen relativ unspektakulär. Es startet mit einem Tutorial das dem Spieler keine all zu anspruchsvollen Aufgaben auferlegt: Brot essen, Arbeiten gehen (Geld verdienen). Sollte es der Spieler jedoch nicht für nötig halten, diesen einfachen Aufgaben nachzukommen, wird er sehr schnell feststellen, dass ein Charakter bei Renaissance Königreiche auch verhungern kann. Der Start in die virtuelle Welt erfolgt für die Spieler in einem zufälligen Dorf mit einer eigenen Hütte als Grundbesitz und einem Charakter ohne Attribute und im Level 0. Als Möglichkeiten des Broterwerbs stehen da nur die Abtei, das Rathaus, Bergwerke, Fischen, Holzfällen, Obstplantagen zur Verfügung. Um in ein höheres Level aufzusteigen und damit mehr Möglichkeiten zur Verfügung zu haben, müssen die Spieler eine gewisse Anzahl an Rufpunkten und Talern sammeln.

 

2. Spielprinzip

Als besitzloser Arbeiter in einem Dorf des 15. Jahrhunderts, ist es das Ziel des Spielers in der Gesellschaft aufzusteigen und auf einem ganz individuellem Wege ansehen und Macht zu erlangen. Da alle Charaktere im Spiel von menschlichen Spielern gespielt werden, werden auch alle Waren und Dienstleistungen von menschlichen Spielern erstellt. Während der Level 0 noch zur Orientierung im Spiel dient, werden von Spielern des Level 1 bereits Rohstoffe wie beispielsweise Weizen erstellt. Spieler im zweiten Level können schon komplexere Berufe, wie Handwerker übernehmen und somit z.B. den Weizen als Müller und Bäcker zu Brot weiter verarbeiten. Je höher der Level des Spielers, desto größer seine Möglichkeiten in der Wahl seines Berufes und seines Lebensweges. Um ein Level aufzusteigen, braucht der Spieler jeweils eine bestimmte Menge an Talern und an Rufpunkten. Taler können durch Arbeit im Spiel oder den Kauf mit echtem Geld erworben werden, Rufpunkte bei der Kirche oder durch andere Spieler. Um in der Hierarchie des Spieles in höhere Einflussbereiche aufzusteigen, müssen die die Spieler geschickt handeln, diskutieren und am öffentlichen Leben des Spiels teilhaben. Die Beziehungen zu den anderen Mitspielern haben eine enorm wichtige Rolle.

 

3. Spielwelt / -Karte

Das Spiel vollzieht sich größtenteils in dem jeweiligen Dorf, in dem sich der Spieler aufhält. In dem jeweiligen Dorf gibt es ein Stadtmenü, in dem der Spieler alle Lokalitäten des Dorfes erreichen kann. Verlässt er das Dorf, kann er mit seinem Charakter über eine Landkarte auch Stationen außerhalb des Dorfes aufsuchen und reisen. Dabei bestehen für die Spieler keinerlei Beschränkungen, so dass er ganz Europa, auch über Landes- und Sprachgrenzen hinaus,  bereisen kann und überall auf andere Spieler trifft.

 

4. Spielwährung

Taler sind die einzige Währung. Sie können im Spiel erarbeitet oder mit echtem Geld gekauft werden.

 

5. Spielstufen / Freischaltungen

Renaissance Königreiche ist ein Spiel, das aus verschiedenen Levels besteht: Ihre Spielfigur erfüllt nach einer gewissen Zeit die Voraussetzungen in Form von Talern und Rufpunkten, um einen höheren Level zu erreichen. Neue Möglichkeiten im Spiel und neue Menüfenster stehen den Spielern dann zur Verfügung und es gibt neue Vorrausetzungen zum Erreichen des nächsten Levels. Beispiele: Eigener Betrieb ab Level 1, Werkstatt ab Level 2, Universität ab Level 3, sowie Politik, Kriegsführung und so einiges mehr.

 

6. Highscoresysteme

Kein direktes Highscoresystem, dafür aber Ranglisten für Duelle, Level, Ränge, und Titel

 

7. Soziale Interaktion

Im ganzen Spiel gibt es nur menschliche Spieler, daher gibt es überall Möglichkeiten zur sozialen Interaktion, wie z.B. durch das Postsystem, durch Chat in Wirtshäusern, oder Aushänge, wie zum Beispiel im Rathaus.

 

8. Finanzierung:

Verkauf von Talern, Premium-Dienste, Verkauf von Attributsteigerungen, Werbeeinblendungen

 

9. Besonderheiten:

Im ganzen Spiel trifft man nur auf menschliche Spieler, und nicht auf computergesteuerte Charaktere. Das Spiel lebt von einer starken Gemeinschaft. Integration in die Spielgemeinschaft und soziale Interaktion mit anderen Spielern notwendig um größeren Erfolg zu haben.

Es sind Reisen durch ganz Europa möglich.

 

III. Tipps

Bei der Anmeldung sollte man darauf achten anzukreuzen, dass man keine Nachrichten vom Spielanbieter oder dessen Werbepartnern haben möchte. Man sollte unbedingt den Charakter in das Kloster schicken, wenn man einen oder mehrere Tage keine Zeit hat um ihm etwas zu Essen zu geben. Die Spielfigur kann während des Spieles durch Verhungern sterben, und nur unter hohen Verlusten in allen Eigenschaften wiederbelebt werden.

 

IV. Kritik

Der Einstieg in das Spiel ist recht schwierig und auch ein wenig langwierig. Besonders zu Anfang des Spiels bestehen nur sehr wenige Spieloptionen für den Spieler und es hat schnell negative Konsequenzen, lässt ein Spieler seinen Charakter im Spiel mehr als einen Tag unbeaufsichtigt. Wie in vielen anderen Onlinespielen auch, werden auch für Renaissance Königreiche Premiumdienste angeboten, die Spielern, die gewillt sind Geld auszugeben gewichtige Vorteile, vor allem Zeitersparnisse verschaffen.

 

V. Gamefee rating

1. Gameplay: 5 von 10

2. Grafik: 6 von 10

3. Sound:  -

4. Dauerspielspaß: 9 von 10

 

VI. Anspruch: mittel bis schwer

 

VII. Auszeichnungen des Spiels

 

VIII. Bilder zum Spiel: Bildergalerie


IX. Externe Quellen

  • http://forum.diekoenigreiche.com
  • Die Gamefee hat das Spiel getestet und hinsichtlich ihrer Kategorien bewertet unter folgendem Spiel-Account: gamefee

 

X. Zum Spiel: Rollenspiele / Thema Mittelalter